nach A. Tschechow „Der Heiratsantrag“ – Schwank in einem Akt
Zum Inhalt des Originalstücks: Iwan, ein Gutsbesitzer, elegant gekleidet im Frack, besucht seine(n) Nachbarn/-in Stepan/Stepanowna, ebenfalls Gutsbesitzer/-in. Iwan hält um die Hand der Tochter Natalja an. Stepan/Stepanowna freut sich sehr darüber. Natalja wird geholt, doch ehe Iwan seinen Heiratsantrag los werden kann, geraten sie in Streit wegen der Bullenwiese. Iwan wird des Hauses verwiesen. Als Natalja erfährt, weswegen er eigentlich gekommen war, wird Iwan zurückbeordert. Wieder kommt er nicht dazu, seinen Antrag zu machen, da er mit Natalja in Streit gerät, wer den besseren Jagdhund besäße, sei das Ugadai oder Otkatai – Iwan fallt in Ohnmacht, dann endlich…
Franz Horcicka und sein Team haben sich diesen Einakter als Basis genommen, um ihn in ganz ungewöhnlicher Weise zu bearbeiten. Dabei wird der Versuch unternommen, die präzise Handlung dieses kleinen Werkes in vier unterschiedlichen Genres umzusetzen:
1) die klassische Version Tschechows
2) die volkstümliche Version
3) die operettenhafte Version
4) die Stummfilmversion – over-acting-method
SpielerInnen:
Simon Kronsteiner
Gertraud Saatmann
Gerhard Mair
Elisabeth Breitwieser
Helga Lang
Philipp Neudeck
Gerhard Strauß (Musik)
Cathi Binder
Florian Pilz
Ingrid Pohn
Dagmar Uray (Musik)
Johanna Horcicka
Rudolf Bürscher
Christiana Badegruber
Michael Kalab (Musik)
Tobias Neubauer (Musik)
Regie:
Franz Horcicka
Produktionsleitung:
Helga Lang
Technik:
Christian Kemptner
Robert Zölß-Horcicka
Bühnenbild:
Christian Glas
Ausstattung/Kostüme:
Rosa Teutsch
Maske:
Erika Geiseder
Bühnenbau:
Norbert Seidel
Kurt Geiseder
Franz Lachner