Das Theater Kirchdorf spielt Texte von Hans Eichhorn in einer Uraufführung.

Der Kirchdorfer Autor Hans Eichhorn hat in seinem Buch „Der Wille zur Arbeit“ 33 Dramolette verfasst, von denen 17 unter dem Titel „Schmerzgrenze. Wie Ruderbootfahren in Ahornsirup“ unter der Regie von Franz Horcicka auf die Bühne gebracht werden.

Hans Eichhorns Werk ist ein Tribut an die Sprache. Erst das Fassen in Worte macht ihm die Dinge real, hätte er diese Sprache nicht, so wäre er wahrscheinlich verloren. Begegnet man dem Autor, so trifft man auf einen ungewöhnlich bescheidenen Künstler, einem nachdenklichen Menschen, der den Dingen unter der Oberfläche nachspürt.

Verwunderlich ist es daher nicht, dass Hans Eichhorn Berufsfischer am Attersee ist. Seine Texte beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Diskrepanzen, Oberflächlichkeit, Pauschalierungen und Vorurteilen.

Sowohl die Dramolette als auch die Prosatexte in „Der Wille zur Arbeit“ strotzen von lyrischen Passagen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann und die auf der Bühne als gelebte Literatur zum Erblühen gebracht werden.

Regie:

Franz Horcicka


SpielerInnen:

Helmut Boldog

Thomas Hochreiter

Johanna Horcicka

Ingrid Pohn

Gertraud Waldhör-Saatmann

 

Produktionsleitung:

Ewald Breitwieser


Technik:

Christian Kemptner

Robert Zölß-Horcicka


Bühnenbau:

Ewald Breitwieser

Norbert Seidl


Kostüm und Bühnenausstattung:

Rosa Teusch


Grafik:

Hans Eichhorn

Doris Meixner